16.2.10

Hauptstadt des Nordens

Nach einem verregneten Tag in Shanghai sind wir gestern nach Beijing, wörtlich Hauptstadt des Nordens, weitergereist. Die Stadt machte ihrem Namen alle Ehre und empfing uns ziemlich frostig.

Eingepackt in mehrere Lagen haben wir uns heute Morgen zum Tian'an-Men-Platz aufgemacht. Und wir waren nicht die Einzigen. Mindestens eine ganze Kleinstadt stand vor Maos Mausoleum Schlange. Wir liessen uns den Anblick des Sarges entgehen und spazierten stattdessen einmal rund herum.
Maos Mausoleum - ein Muss für jeden Chinesen beim Hauptstadtbesuch

Auf der anderen Seite des riesigen Platzes hängt am Eingang zur Verbotenen Stadt immer noch ein Riesenbildnis vom Vorsitzenden Mao.




Annemarie und ich vor dem Eingang zur Verbotenen Stadt






Auf der Seite des Platzes findet man die Halle des Volkes - Sitz des chinesischen Parlaments



Viele kleine Chinesen waren auch auf dem Platz unterwegs. Und bei vielen Feuerhosen blitzte der Hintern ohne Windel heraus. Genau hinschauen! :)


Weiter ging es für uns in die Verbotene Stadt. Hier kamen wir uns ein wenig wie Ameisen vor - es wuselte und wuselte und wuselte. Chinesen so weit das Auge reichte.
Die Verbotene Stadt war der Amts- und Wohnsitz des Kaisers. 500 Jahre regierten dort die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Zutritt hatten nur die Verwandtschaft und hochrangige Beamte. Es muss eine grosse Sippschaft gewesen sein, denn die Anlage ist unüberschaubar: Über 700.000 Quadratmeter Fläche und angebliche 9.999 Zimmer verfügt der Palast.











Verloren in der Verbotenen Stadt



Anschliessend stiegen wir noch auf den JingShan-Hügel nördlich der Verbotenen Stadt. Dort hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die ganze Anlage.

Mama und ich im Pavillion am Gipfel des JingShan-Hügels

Und wir drei im Park vor den roten Laternen, die überall in China zum Frühlingsfest aufgehängt werden

1 Kommentare:

Simone hat gesagt…

Schön!!!!
Lasst es euch gut gehen!!!

Grüße,
Simone

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