Nach vier Tagen Stadt ging es heute endlich raus auf's Land. Nachdem wir Dank dem Tipp eines Kollegen einen wirklich netten und günstigen Fahrer gefunden haben, machten wir uns heute Morgen auf Richtung Chinesische Mauer (= Chang Cheng). Die Kalorien der Peking-Ente von gestern Abend wollten schliesslich verbrannt werden. Bei der Überlandfahrt bekamen Mama und Annemarie auch mal einen Eindruck des ländlichen Chinas.
In Mutianyu angekommen warteten auch schon die Souvenirhändler auf uns, die uns lautstark ihren Krempel andrehen wollten. Wir liessen sie links liegen und erklommen stattdessen lieber den Gipfel. Oben angekommen bot sich uns ein unglaublich schöner Ausblick! So weit das Auge reichte schlängelte sich die Mauer auf den Bergkämmen entlang.
Kein Wunder, schliesslich verläuft die Chinesische Mauer auch auf ungefähr 6800 Kilometern quer durch den Norden Chinas. Unglaublich, was die damals schon gebaut haben. Unser Mauerabschnitt stammte aus dem Jahr 1368 und wurde auf den 800 Jahre alten Ruinen der Vorgängermauer aufgebaut.
Es ging ordentlich rauf und runter, aber es war verhältnismässig menschenleer - in China eine Seltenheit. Wir genossen die Sonnenstrahlen und den Ausblick.
Am Abend ging es mit dem Flieger nach Xi'An weiter, wo wir das Wochenende verbringen werden. Heute Mauer, morgen Terrakotta-Krieger - ein Highlight jagt das nächste.
Abenteuer im Reich der Mitte
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19.2.10
Labels: China, Sightseeing, Xian
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