Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Leben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
17.2.10

Vogelnest & Teezeremonie

Nach so viel Kultur und alten Tempeln war uns heute der Sinn nach etwas Moderne. Und so stand der Vormittag ganz im Zeichen von Olympia. Das Nationalstadium, auch bekannt als Bird's Nest, hat uns wahnsinnig beeindruckt.

Eine tolle Architektur, die auch von vielen Chinesen bewundert wurde. Im Innern war gar ein Schneepark aufgebaut, auf dem die Kleinen in Schwimmreifen die Rutschbahnen herunter sausten. Aber auch die gesamte Anlage - grossräumig und von einer unendlichen Weite wie Beijing selbst - hat uns sehr beeindruckt.






Aber wir merkten bald, wir waren nicht mehr so windgeschützt wie gestern in der Verbotenen Stadt. Es blies ein frostiger Nordwind und bald waren wir recht durchgefroren. Das Teehaus gegenüber dem Konfuzius-Tempel kam uns da gerade recht.

Xiao Lin (wörtlich Kleiner Wald) erklärte uns liebevoll die verschiedenen Tees und ihre Zubereitungsarten. Es war eine richtige Zeremonie! So erfuhren wir, wie man Kongfu-Tee, Phoenix-Tee und Schwarzen Tee richtig aufgiesst und geniesst.


Für jeden Tee gibt es eine spezielle Tasse. Für den grünen Kongfu-Tee mit Deckel, für den Schwarztee eine steile Tasse und für den Phoenix-Tee gleich zwei. In die hohe Tasse wird der Tee eingeschenkt und dann in die kleine Schale umgegossen. Aus der hohen wird nur das Aroma erschnuppert.

Das Bild des Tages: Mama im Teehaus. Auch der Taxifahrer Herr Yang erkannte sie sofort wieder!







Wir hatten an dem Tag wirklich Glück. Vergass ich doch vor lauter Diskutieren mit dem netten Taxi-Fahrer meine Kamera unter dem Sitz. Glücklicherweise schwatze er uns aber die Rechnung auf und so konnten wir ihn später ausfindig machen. Er brachte die Kamera tatsächlich zurück und erzählte sichtlich stolz, Mama auf dem Fotos wieder erkannt zu haben. Die schien es ihm wirklich angetan zu haben. Und ganz gerührt war Herr Yang, als ich die Pekinger Bürger lobte und wie glücklich ich sei, dass er meine Kamera zurückgebracht hatte.

Zur Feier waren wir in einem hervorragenden Yunnan-Restaurant essen. Bananenblüten-Salat, gebratene Sprossen, gebratenen China-Kohl, Huhn mit Ananas... alles war irrsinnig gut - und mit unglaublich vielen Chili-Schoten versehen.

14.2.10

KA-WUMM!

Das chinesische Sylvester gestern startete geräuschvoll bereits im Morgengrauen. Punkt 6 Uhr früh schoss einer in der Nachbarschaft ein paar Hundert China-Böller ab und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Aber es stimmt, pünktlich zum Frühlingsfest fangen die Knospen an zu blühen.


Auch tagsüber hörten wir es immer wieder knallen. Wir fingen unseren Tag am People's Square an, dem Volksplatz im Herzen Shanghais. Die Oper findet sich dort und auch das Rathaus, ein kommunistischer Bau par excellence. Wir haben dem Urban Planning & Exhibition Center einen Besuch abgestattet. Die Ministadt ist schliesslich ein Muss hier in Shanghai.

In der Urban Planning & Exhibition Hall sieht man Shanghai ganz genau von oben








Annemarie und Mama posieren mit HaiBao, dem Expo-Maskottchen.














Vom Volksplatz aus sind wir weiter Richtung Altstadt gebummelt. Dort wurden Unmengen von Dekorationen fürs neue Jahr verkauft. Tibetische Knoten, Lampions, Tiger-Girlanden - alles, was das chinesische Herz begehrt. Auch wir haben uns ein wenig mit Tiger-Bildern und Lampions eingedeckt.

Weiter ging die Tour durch die Anren Jie, einer wirklich alten Gasse. Wäsche wurde an langen Stangen getrocknet, Mini-Restaurants boten Nudelsuppe und Dim Sum feil, die Läden im Erdgeschoss verkauften allen möglichen Kram.











Später besuchten wir den Stadtgott-Tempel und natürlich auch den "Garten der Zufriedenheit" Yu Yuan. Nicht ohne uns vorher mit einer guten Tasse Tee zu stärken.

Mama beobachte die Kellnerin bei der Tee-Zeremonie

Annemarie und ich geniessen unseren Tee im Shanghai Old Teahouse











Anschliessend besuchten wir den Garten der Zufriedenheit








Und am Abend haben wir selbstverständlich das chinesische Sylvester mitgefeiert. Es krachte nicht erst zu Mitternacht sondern bereits den ganzen Nachmittag. Gegen 12 Uhr wurde das Geknalle immer mehr! Es ging die halbe Nacht so weiter bis auch der schiesswütigste Chinese genug hatte.





Mit Champagner haben wir auf das Jahr des Tigers angestossen! Xian Nian Kuai Le (Frohes Neues Jahr)!

12.2.10

Endlich angekommen!

Lange erwartet und nun endlich da! Pünktlich um 8 Uhr morgens sind Mama und Annemarie gelandet und von mir in Empfang genommen worden. Entspannt und erholt sahen die zwei aus, sogar nach den 12 Stunden Flug. Natürlich sind wir mit dem Transrapid in die Stadt gefahren und dann mit der U-Bahn zu mir.


Nachdem Mama und Annemarie sich ein wenig erfrischt hatten, sind wir zum Longhua-Tempel spaziert. Auf dem Weg wurden wir Zeuge wie ein paar Chinesen schon für das Neujahrs-Feuerwerk probten. Kurz gesagt, uns wird eine ohrenbetäubende Knallerei erwarten. Der Name China-Böller kommt nicht von ungefähr, aber hier sind die Dinger etwa hundert Mal lauter und grösser. Das schöne am chinesischen Neujahr ist aber, dass die ganze Stadt mit Lampions und Tiger-Scherenschnitten dekoriert ist.


Der Longhua-Tempel ist eine herrlich entspannende Tempelanlage. Wir haben Räucherstäbchen angezündet und versucht Geld auf die kleinen Pagoden zu werfen.

In der man zur Mittagszeit für 1 Euro auch einen Nudelsuppe erhält. Natürlich mit Stäbchen. Bei Mama lohnte sich das Vorab-Üben mit Erdnüssen. Annemarie kämpfte am Anfang noch und erhielt Nachhilfe von der chinesischen Nachbarin. Am Ende hatte sie's aber auch raus.

Wie ging das gleich wieder?







Mama hat den Dreh raus

11.2.10

Zàijiàn Itema

Heute ist mein letzter Arbeitstag in der Firma. Trotz der schwierigen Bedingungen im ITEMA-Konzern ist unser Neumaschinenprojekt ein voller Erfolg geworden. Die Prototypen laufen bis jetzt ohne Probleme, die Stoffqualität ist vielversprechend und die Zielkosten haben wir ebenfalls erreicht. Das Projektbudget sogar weit unterschritten. Ich denke, die Basis für eine erfolgreiche Markteinführung ist gelegt. Leider stimmt das Umfeld in der Firma nicht mehr, als dass ich hier noch eine Zukunft sehen würde und so freue ich mich auf neue Aufgaben.

Abschied von den Webmaschinen und der ITEMA China






Das ist unser Wachhäusl, wo Nella mich gefunden hat (so und nicht andersrum)


Das war für ein Jahr mein Büro... aber jetzt wird's Zeit für was neues.

Bevor ich mich aber mit meiner beruflichen Zukunft näher beschäftige, mache ich erst noch ein wenig Urlaub in China. Im Sommer war ja leider zu wenig Zeit dafür. Morgen früh landen Mama und Tante Annemarie in Shanghai - dann kann's losgehen. Chinese New Year werden wir in Shanghai feiern und nächsten Montag geht's dann weiter Richtung Beijing. Nach vier Tagen in der Hauptstadt fliegen wir übers Wochenende direkt weiter nach Xi'an, zur berühmten Terrakotta-Armee. Und bevor die Beiden wieder zurückfliegen, verbringen wir noch ein paar Tage in Shanghai und Umgebung. Mein Rückflug ist erst am 5. März, denn vorher schau ich mir noch Hongkong und Macau an. Ah herrlich, endlich Urlaub!

6.2.10

Arme Maus!

Das arme Viecherl wurde gestern um mögliche Nachkommen gebracht. Um 10 Uhr hab ich sie beim Tierarzt abgeliefert und am Nachmittag durfte ich sie wieder abholen. Ganz arm schaute sie aus und stinken tut sie wie ein Iltis. Leicht desorientiert wackelte sie in der Wohnung rum bis ich sie in die Küche einsperrte, wo sie im Körbchen wieder einschlief.

Ich war eh schon zu spät dran für die Jahresfeier der Firma. Als ich endlich im Restaurant eintraf, konnte ich die Meute schon von weitem hören. Die Zeit vor dem Frühlingsfest ist von einer ganz speziellen Atmosphäre geprägt - in diesem Fall kamen noch Unmengen von Alkohol dazu. Nachdem das Restaurant in europäischen Augen wirklich nicht gut war und es natürlich keine billigen Sattmacher wie Reis gab, hatten wir Europäer ziemlich Hunger und einige von uns bald einen ziemlichen Rausch.

Ich hatte die Ehre ganz vorne am ersten Tisch neben dem General Manager zu sitzen, der ganz schön einen sitzen hatte. Schliesslich musste der arme Kerl mit jedem Tisch trinken und es waren 17 Tische insgesamt. Bei der Tombola musste er nicht nur Geld spendieren, sondern es wurde auch ein Kuss von ihm verlost. Den dann einer unserer Monteure gewann und in eine Umarmung umgewandelt wurde. Bei der Tombola gewann ich nichts, dafür durfte ich mit allen Einkäufern und Ingenieuren trinken. Und nachdem sich einer wahrlich Mut angetrunken hatte, hat er mir gestanden, dass ich wirklich seine Traumfrau sei. Wenn er nicht verheiratet wäre. :)

Glücklicherweise war die Party von 17-20 Uhr angesetzt. Und sie war auch pünktlich vorbei! Es war auch gut, dass einige von uns nach Hause kamen. Ich fuhr im Wagen unseres General Managers zurück Richtung Stadt. Dem wurde es nach Trinken mit den 17 Tischen und kaum Essen dann doch zu viel und wir musste einige Stops einlegen. :))

Mir geht's heute sicher besser als ihm. Ich liege faul in alten Klamotten auf der Couch, schaue Sex and the City und schreibe einen Blog. Die Katze liegt auf meinem Bauch. Sie schläft - und leider stinkt sie nach wie vor wie ein Iltis. Noch kann ich sie nicht einmal mit Thunfisch zum Fressen überreden. Hoffentlich wird die arme Maus bald wieder.

30.1.10

Na bravo!

Und ein weiteres trübes Wochenende in Shanghai mit einer verrückten Katze in einer kuschlig warmen Wohnung! Da zieht einen wenig nach draussen. Noch dazu wenn sich der Arm wenig bewegen lässt und am Knie ein Untertassen-grosser blauer Fleck prangt. Wie es dazu kam?

Bekanntermassen falle ich seit ich laufen kann über Löcher aller Art. Laut meiner Mama auch solchen, "die gar nicht da sind". Und so kam mir Montag abend ein Loch in Pudong in die Quere. Ich war mit zwei Kollegen von der ETH Sushi essen und wir wollten hinterher noch in die Cloud 9-Bar im Jin Mao Tower. Tja, und während ich nach dem Hochhaus Ausschau hielt, machte es Rummms! und ich landete auf dem Asphalt. Hatte ich doch einen Bordstein übersehen.

Nun, es tat nicht übermässig weh und auf einen Cocktail ging wir trotzdem. Aber als ich in der Nacht aufwachte, konnte ich meinen Arm nicht mehr abbiegen. Es liess sich nicht vermeiden, ich musste zum Arzt und das auch noch in China. Anziehen war die Hölle, die Haare standen auch kreuz und quer ab, aber es half nichts. Wenigstens war bald klar, das es zwar eine fiese Stauchung mit Bluterguss im Ellbogen ist, aber nichts Schlimmeres. Jetzt laufe ich mit dem Arm in ner Schlinge rum und hoffe, dass es bald besser wird.

Was mich heute doch nach draussen bringt? Ein Kaffee beim Starbucks (die Milch im Kühlschrank ist aus), ein Spaziergang zu ein paar Klamottenläden (im Kleiderschrank hat's ja auch nichts mehr) und vielleicht ein Cockail später.

28.1.10

Bitte schön!

"Danke für Ihren Beitrag zu Chinas Blüte und Wohlstand!"
Angesichts des flotten Danke-Spruchs auf dem chinesischen Steuerbescheid lagen die Italiener vor lauter Lachen fast am Boden. Die Vorstellung, dass sich Berlusconi mit einem "Mille Grazie - Dein Sylvio" persönlich bedankt, war zu komisch. Und dann würden sie wohl nicht nur mit einem Souvenir-Dom nach ihm werfen.

24.1.10

Urbanes Shanghai

Nach drei Wochen ist Urban jetzt leider wieder abgereist. Aber es dauert ja nicht mehr lange und dann sehen wir uns schon wieder. In sechs Wochen komme ich ja auch schon zurück.

Damit der Herr Mäder auch endlich mal bei seiner Doktorarbeit vorwärts kommt, hat er sich drei Wochen in die chinesische Klausur begeben und wurde nur von Nella abgehalten. Ich war nämlich tagsüber selbst in der Arbeit. Die Kleine hat sich gefreut endlich einen Spielkamaraden über den ganzen Tag zu haben und nachdem sie vorzugsweise Ball spielt oder auf der Computertastatur pennt (da ist's halt so schön warm), hat sie Urban wohl das ein oder andere Mal zu Verzweiflung getrieben. Aber sonst wär's ihm ja vielleicht auch langweilig geworden.










Da hatten sich zwei sehr gern



Aber am Abend und am Wochenende waren wir selbstverständlich auch in der Stadt unterwegs. So waren wir an einem Abend in den zwei höchsten Gebäuden auf einen Drink. Die Bar im Shanghai WFC (492 m, rechts im Bild) war moderner und ihre Cocktails eindeutig besser. Die
Cloud 9-Bar im Jin Mao Tower (421 m, links) ist dafür gemütlicher, hat auch brauchbare Cocktails und vor allem keinen Mindestumsatz für Fensterplätze.








Natürlich waren wir auch noch im Yu Garten, dem Sightseeing-Klassiker in Shanghai. Versteckt in der neu erbauten Altstadt (eine Blasphemie an sich), ist er eines der wenigen Bauten in Shanghai die wirklich alt sind.










Und in die Urban Planning & Exhibition Hall am Peoples Square mussten wir natürlich auch. Hier gibt's Shanghai von oben zu bestaunen und Gebäude im Bau werden auch schon dargestellt. Das WFC und der Jin Mao Tower werden bald von einem noch höherem Gebäude überholt.

11.1.10

Leise rieselt der Schnee

Schneeverwehungen, Strassensperrungen, Unfälle und abgesagte Flüge. Die Nachrichten aus Europa zum Wetterchaos nehmen kein Ende und ich hoffe, es geht Euch allen gut.

Die Nachrichten aus China klingen bei Euch wohl ähnlich. Rosemarie schreibt "nach den Radio-Nachrichten schauen in China nur noch die Spitzen der Wolkenkratzer aus den Schneemassen." Wenn das so stimmen würde, dann könnte ich vermutlich direkt ins Freie spazieren. Nella wäre höchst erfreut über den erweiterten Auslauf und würde unermüdlich Schneeflocken hinterher jagen. Urban könnte dann Skifahren gehen und am Balkon würden wir zum Après-Ski Glühwein verkaufen und Hütten-Musi spielen. Das wär sicher der Renner in Shanghai.

Während sich Peking aber über die Schneemassen freut und schon Skifahrer am Olympiastadion gesichtet worden, ist es in Shanghai nur nass, kalt und neblig. Seit gestern regnet es, die Temperatur liegt irgendwo um die Null Grad und die Gipfel der Hochhäuser verschwinden in den Nebel-Wolken. Schade eigentlich...

6.1.10

Happy New Year

Bereits zurück aus der Schweiz haben Urban und ich den Jahreswechsel in Shanghai genossen. Wir war erst gemeinsam essen und sind anschliessend zum People's Square gefahren. Dort waren trotz Eiseskälte viele Menschen unterwegs und liessen Lampions steigen, was wirklich hübsch aussah.

Urban und mir wurde es dann bald aber viel zu kalt und wir machten uns in eine Bar auf. Wir wurden mit Konfetti-Bomben und lustigen Hüten versorgt und haben mit Weissbier auf das Jahr 2010 angestossen.



Sehr glücklich schaut der Urban da nicht, schliesslich musste er eine halbe Stunde darauf warten, endlich die Konfetti-Bombe abfeuern zu dürfen.






2010 ging auch gut für uns los, haben wir uns doch mit halb Shanghai am Hauptbahnhof getroffen. Es war unglaublich viel los. Wir wollten drei Tage in der alten Kaiserstadt Nanjing verbringen und Tausende andere Chinesen wohl nach Hause übers lange Wochenende. In Nanjing wurde es Gott sei Dank auch ein wenig wärmer und so konnten wir einige Paläste besichtigen, einen Rundgang auf der Stadtmauer machen und Abends ein wenig durch's Ausgehviertel "1912" streifen, wo uns die Blue Marlin Bar besonders gefiel.

Anfangen haben wir mit dem Besuch des Tempels der Ming-Kaiser im Norden der Stadt.



Zwei Grinsekatzen am Kaisertempel











Urban hat es den chinesischen Männer nachgemacht, die oft die Handtaschen für ihre Frauen tragen. Im Gegensatz zu den Chinesen war Urban stolzer Träger einer echten Louis Vuitton.




Die nächsten Tage haben wir noch den Konfuzius-Tempel besichtigt, sind durch die Altstadt gebummelt und haben uns bei Starbucks wieder aufgewärmt. Sonntags standen die Purpurberge auf dem Programm, wobei wir den Ursprung des Namens nicht gefunden haben, dafür aber das Mausoleum von Sun Yat-sen (Gründer der ersten Republik Chinas) und das Grab von Hong Wu, dem ersten Ming-Kaiser.

Urban salutiert am Mausoleum von Sun Yat-sen














Ich geniesse die Aussicht von den Purpurbergen










Das Grab des ersten Ming-Kaisers Hong Wu












Die Steintiere haben den Weg zum Kaiser-Grab bewacht: Drachen, ....









... Elefanten ...
















... und auch eine Riesenschildkröte.












Nachdem wir erfolglos in den Purpurbergen nach einem Taxi Ausschau hielten, sprangen wir auf gut Glück in einen Bus (wer kann schon den Fahrplan lesen oder wirklich mit dem Fahrer reden) - aber wir kamen Gott sei Dank wieder nach Nanjing zurück und wurden sogar direkt zur Blue Marlin Bar chauffiert. Etwas, dass wir mit Absicht wohl nur schwer geschafft hätten. Wir nahmen es als Zeichen und sind vor der Rückfahrt noch auf ein Bier in die Bar gegangen.

Nun ist das neue Jahr schon eine Woche alt und die Zeit in China neigt sich dem Ende zu. Aber es wird noch einmal spannend: Ein Ausflug nach Beijing und Xi'an über das Chinesische Neujahr im Februar ist schon organisiert. Vielleicht schaffe ich es auch noch nach Hongkong. Und ein Besuch auf dem Kleidermarkt müsste auch nochmal drin sein.