Vom 19. September bis 4. Oktober gibt's kaum was neues hier.
Dafür könnt Ihr mich im Armbrustschützenzelt in der Boxe Luchs besuchen. Zusammen mit Drea und Christina geniesse ich auch heuer wieder Münchens schönste Jahreszeit.
Ich freu mich auf Euren Besuch!
Abenteuer im Reich der Mitte
Über mich
- Claudia
- über ihre Erlebnisse im täglichen Leben, im Beruf, im Strassen-verkehr, beim Essen, ...
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Gestern habe ich meine Arbeitskollegen zu einer ersten Party in meiner Wohnung eingeladen. Die Idee war auch, Clelia und Guiseppe besser kennenzulernen. Sie werden Roman und mich (rechts) bald mit einer ähnlichen Aufgabe in China verstärken. Wir sind gespannt.
Mit 13 Leuten war die Wohnung bald gut gefüllt. Glücklicherweise hat Roman Bierkisten und Einkäufe mit mir geschleppt und Max den Kochlöffel geschwungen. Praktisch wenn der Kollege 20 Jahre als Koch gearbeitet hat und dann bestes Bruschetta und Chili con Carne serviert. :) War als Basis für die Party auch gut - wurde doch zu späterer Stunde heftigst um die Wette gewürfelt... irgendso ein chinesisches Spiel wie unser Mäxle (Meiern für die Schweizer).
Als zum Schluss nur noch der harte Kern übrig blieb, sind wir zu sechst weiter in eine Disko gezogen und gerieten prompt unverschuldet in ein Handgerangel. Unsere Herren hätten sich etwas cooler verhalten und mal Fünfe grade sein lassen sollen. Tja, und weil ich zwischen drin steckte, um Schlimmeres zu vermeiden, ging auch noch meine Brille kaputt. Der Chinese auf der anderen Seite des Gerangels bekam sie in die Hand und hat ein Glas rausgedrückt. Mir ist das auch nicht gleich aufgefallen, wenigstens konnte ich ihm die Brille wieder abnehmen... Ende der Geschichte war, dass sie Roman und Max rausgeschmissen haben und wir uns ein neues Lokal gesucht haben. In dem war dann auch wesentlich weniger los, bessere Stimmung und wir haben bis in die frühen Morgenstunden wild (aber friedlich) getanzt.
Bald Neu-Chinese Guiseppe mit unserem Montage-Spezialisten Mirko (links)
Bei Max & Co. wurde im Wohnzimmer über das Leben in China diskutiert (unten links)
Rock, Roman und Markus wissen da schon mehr (unten rechts)

Wenn man Nella bei einer Vorher-Nachher-Show anmelden würde, dann würde sie ganz sicher den 1. Platz machen. Nach zwei Tierarztbesuchen, drei Bädern und ein bisschen Maniküre/Pediküre, ist sie wirklich eine ganz Hübsche geworden. Der Pilz ist ganz verschwunden, ihr Fell ist seidig und glänzt.

Mitte Juli in der Kiste auf dem Weg zum Tierarzt (links) und gestern mit 9 Wochen
Mit ihren zwei Wochen war die Kuscheltier-Maus noch grösser und sie hat vor allem geschlafen (links). Derzeitiges Lieblingsspielzeug ist eine Spiralnudel am Band.
Labels: Nella
Es tut mir leid, dass ich den Blog seit geraumer Zeit etwas vernachlässigt habe. Seit ich wieder aus der Schweiz zurück bin, waren meine Wochen meist mit 70 Arbeitsstunden vollgepackt. Keine Entschuldigung und vor allem kein Dauerzustand.Aber nichts destotrotz bleibt Zeit, um Shanghai und die Arbeit hinter mir zu lassen. Nun zumindest fast. :) Zuerst haben Roman, unser Schweizer Kollege Marcel und ich einen Motor-Lieferanten in Ningbo besichtet und haben uns hinterher nach Hangzhou aufgemacht.
Hangzhou liegt 200 km im Westen von Shanghai und ist ein berühmtes Ausflugsziel. Schon die alten Kaiser fuhren gerne an den Westsee.
Als wir Samstag Abends im Hotel ankamen, gab es allerdings eine Überraschung: Ich war die einzige, die ihren Reisepass dabei hatte. Und das Hotel war nicht willens, die beiden anderen mit Personalausweis einzuchecken. Um 7 Uhr abends wollte ich auch nicht mehr ewig nach einem Hotel zu suchen, dass uns für die eine Nacht vielleicht eingecheckt hätte. Zumal die Managerin behauptet hat, das würde kein Hotel machen. Also hab ich mit meinem Pass ein Zwei-Bett-Zimmer bestellt, Marcel hat bezahlt und Roman bekam ein Beistellbett.
Nach einem netten italienischen Abendessen und frühen ins Bettgehen, haben wir uns am Sonntag Hangzhou angesehen. Angefangen haben wir mit Lingyin Si, dem "Tempelkloster der wunderwirkenden Weltferne". Keine ganz exklusive Idee - auch circa einige andere Tausend Chinese hatten die Idee. Angefangen bei der Familie, die dafür gebetet hat, dass aus ihrem Sohn ein "Good Boy" wird bis hin zum ACDC-Fan. Der wusste allerdings wohl nicht, was da auf seinem T-Shirt stand.
Im Anschluss sind wir dann weiter nach Longjing gefahren. Ein kleines verschlafenes Dorf in den Bergen, wo es den berühmtesten Tee Chinas gibt: Der sogenannte Drachenbrunnen-Tee. Roman hat gleich auch mal für uns den Riechtest übernommen und wir haben ein Glas Tee genossen. Leider wurden wir dann immer wieder vom Regen überrascht. Nach einem Zwischenstopp im Seidenmuseum, wo wir uns ausführlich über Seide und alte Webstühle informiert haben, haben wir uns mit einem Riesenpot heisser Nudelsuppe wieder aufgewärmt haben und sind mit dem Zug wieder nach Shanghai zurück.

Labels: China, Sightseeing