20.3.09

Ein wenig Hilfe von oben

Bei meinem letzten Besuch im Februar war natürlich auch Zeit ein bisschen was von Shanghai anzusehen! Nach einem langen Frühstück bei Starbucks (wo es wenigstens guten Kaffee gibt, der sogar bezahlbar ist), war ich ein wenig auf dem People's Square unterwegs. Allerdings war es mir da ein wenig zu wuselig. Halb Shanghai schien das schöne Wetter zu nutzen. Und war beim Anblick einer Langnase völlig entzückt und wollte sofort sein Englisch mit der Fremden anwenden. Leider war die Langnase nach einer angestrengenden Woche weniger begeistert und einfach nicht in Plauderlaune.


Daher beschloss ich zum Jing'an-Tempel zu fahren. Dieser steht mitten an der Nanjing Lu, einer beliebten Einkaufsstrasse, und verbreitet Ruhe in der ganzen Hektik. Ursprünglich auch als "Tempel der Ruhe" im 2. Jahrhundert n. Chr. gegründet, strahlt er das heute wieder aus. Zwischenzeitlich beherbergte der Tempel während der Kulturrevolution nämlich eine Kunststofffabrik.


Für einen kleinen Obolus kann man heute wieder Räucherstäbchen erwerben, damit zu den Göttern beten und sie anschliessend in den kleinen, gusseissernen Pagoden abbrennen lassen (siehe rechtes Bild). Ich hab mich dem Brauch angeschlossen und die hiesigen Götter um einen guten Aufenthalt gebeten. Schaden tut's bestimmt nicht.

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